BNE-Akteur
Christina Oskui
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Oskui
Münzkamp
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22339
Hamburg
Frau Master of Arts in Kultureller Bildung an Schulen Christina Oskui
015167704782
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christina-oskui@
https://christina-oskui.de/
Barrierefreie Kindermedien - Kinderbücher mit Mehrwert dienen dem gemeinsamen, spielerischen Erlernen der Braille- und Normschrift. Gewöhnlich nur visuell dargestellte Illustrationen werden dreidimensional angeboten, sodass ein visuelles und taktiles Lernen ermöglicht wird.
Kinder, egal ob blind oder sehend, nutzen das gleiche Medium - es wird nicht mehr unterschieden in klassisches Kinderbuch für Sehende und Braillebuch für Blinde und stark sehbeeinträchtigte Kinder. Das Erlernen der Brailleschrift dient in der Zukunft, insofern eine spätere Seh-beeinträchtigung bzw. Verlust der Sehkraft erfolgen sollte.
Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, haben als Spätfolge erhebliche Seheinschränkungen, die mit dem eingeschränkten Tastsinn einhergehen. Das spätere Erlernen der Brailleschrift ist sehr viel schwieriger als in jungen Jahren und so verzichten viele spät Erblindete unfreiwillig auf die Nutzung der Brailleschrift.
Für blinde Eltern von sehenden Kindern gibt es kaum Kinderbücher, die für ihre sehenden Kinder ansprechend sind und die auch in benötigter Weise ihr Schriftbild darstellen. Blinde Kinder können die für sehende Kinder bunt und vielfältig zur Verfügung gestellten Illustrationen nicht wahrnehmen, da diese nicht haptisch begreifbar sind.
In meinen Workshops biete ich Lesungen eines klassischen Kinderbuches und dem Vergleich zu Braillebüchern an. Im Anschluss probieren alle Simulationsbrillen aus und ertasten Fühlelementen, um Sehbeeinträchtigungen nachempfinden zu können. Der eigene Name kann in Brailleschrift geschrieben werden. Alle Kinder gestalten gemeinsam eine taktile Buchseite und erhalten ein Braille-Alphabet, damit sie das gelernte zu Hause umsetzen können.
Globale Nachhaltigkeitsziele (SDGs)
Übersicht
Aktiv in
Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
Bildungsbereiche
Frühkindliche Bildung, Schule, Außerschulische Bildung und Weiterbildung, Non-formale und informelle Bildung, Lehrer-/Erzieher-/Multiplikatorenausbildung, Sonstiges Mit der dreidimensionalen taktilen Darstellung von Illustrationen und Charakterfiguren können beispielsweise auch an Demenz erkrankte Menschen Assoziationen und Oberbegriffe oder ähnliches bilden, was für sie anregend und motivierend sein kann. Beispielfigur: Igel, mögliche Assoziationen: Garten, Tier, piekt, klein, u.v.m.
Thematische Schwerpunkte
Generationengerechtigkeit, Interkulturelles Lernen, Kulturelle Vielfalt, Menschenrechte, Nachhaltiger Konsum und Produktion, Reduzierung globaler Ungleichheiten, Sustainable Development Goals, Sonstiges
Sonstige Themen
Chancengleichheit zwischen sehenden und blinden Kindern, Inklusion, Barrieren gar nicht erst entstehen lassen. Für Migranten kann der Spracherwerb erleichtert werden durch taktile dreidimensionale Figuren.
Mitgliedschaft in Gremien der nationalen BNE-Umsetzung
Partnernetzwerke
Weltaktionsprogramm
Ganzheitliche Transformation von Lern- und Lehrumgebungen, Kompetenzentwicklung bei Lehrenden und Multiplikatoren, Förderung nachhaltiger Entwicklung auf lokaler Ebene